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Sommerzeit ist Grillzeit. Hier finden Sie tolle Tipps.

Die Sonne strahlt vom Himmel, die Vögel zwitschern und ein verführerischer Duft liegt in der Luft – Sommerzeit ist Grillzeit! Ob auf dem Balkon, auf der Terrasse oder am Badesee: Die Deutschen sind Freiluftköche aus Leidenschaft. Einer Studie zufolge grillt jeder Zweite bis zu zehnmal im Jahr – oder sogar öfter. Dabei sind die Zeiten, in denen das Grillen mit Nackensteaks, Würstchen und Kartoffelsalat gleichzusetzen war, längst vorbei. Auch wenn diese einfache Variante durchaus ihren Charme hat, ist heutzutage eher raffinierte Outdoor-Küche gefragt. Für noch mehr Spaß beim Grillen hat SWING hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Welcher Grill passt zu mir?

Während das Grillen für die einen pure Leidenschaft und die Wissenschaft von der perfekten Glut ist, möchten andere einfach nur schnell ein leckeres Essen zaubern. Es geht natürlich beides – vorausgesetzt, man hat das richtige Gerät. Die wichtigste Frage ist: Soll mit Kohle, mit Gas oder elektrisch gegrillt werden? Die Größe richtet sich danach, wie viele Personen bewirtet werden sollen.

Klassisch: rustikal mit Kohle

Für das traditionelle rauchige Aroma muss es einfach Holzkohle sein, finden die Puristen unter den Grillfreunden. Sie genießen schon die Vorbereitung, die lange bevor das erste Stück Fleisch auf dem Rost landet, beginnt. Die richtige Kohle auswählen, den Grill anzünden, mit viel Gefühl die Glut entfachen, die Kohle so verteilen, dass verschiedene Hitzezonen entstehen – so und nicht anders soll es sein. Für diese ursprüngliche Art des Grillens muss allerdings viel Zeit eingeplant werden.

+ echtes traditionelles Grillfeeling

+ rauchiges Grillaroma

+ geringe Garzeit

- großer Zeitaufwand

- Rauchentwicklung

- Brandgefahr: Grill und Glut müssen ständig beaufsichtigt werden

Simpel: einfach elektrisch

Wer möglichst wenig Aufwand betreiben möchte, kann sich einen Elektrogrill zulegen. Der Grill ist sofort einsatzbereit, er entwickelt keinen Rauch, die Hitze ist einfach regulierbar, und weil es kein offenes Feuer gibt, ist die Brandgefahr minimal. Das macht den Elektrogrill zur Nummer eins für den Einsatz auf dem Balkon. Allerdings mag sich das typische „Grillfeeling“ nicht einstellen, weil es keine offene Flamme gibt. Auch die Garzeit ist relativ lange und das rauchige Aroma fehlt. 

+ keine Rauchentwicklung

+ Hitze ist einfach regulierbar

+ keine Brandgefahr durch offenes Feuer

+ sofort einsatzbereit

- längere Garzeit

- kein echtes Grillfeeling

Smart: professionell & praktisch mit Gas

Grillen soll keine Wissenschaft sein, sondern schnell gehen und einfach nur Spaß machen? Ein Gasgrill macht’s möglich! Er ist sofort einsatzbereit: Propangas aufdrehen, Zündknopf drücken, Deckel schließen und etwa zehn Minuten warten, bis die richtige Temperatur erreicht ist. Und schon kann es losgehen! Über der offenen Flamme stellt sich Grillfeeling ein, aber die lästige Rauchentwicklung entfällt – ebenso wie das Nachlegen von Kohle. Trotzdem erhält das Grillgut ein intensives Aroma und die Hitze kann jederzeit über einen Drehregler angepasst werden. Kein Wunder, dass längst auch Profigriller auf Gas setzen! Und weil alles so schnell und einfach geht, bleibt viel Zeit für kreative Ideen und den gemeinsamen Genuss. So geht smartes Grillen!

+ Grillfeeling dank offener Flamme

+ schnell einsatzbereit

+ kein Rauch

+ gutes Aroma

+ Hitze ist einfach regulierbar

+ geringe Garzeit

Gemüse vom Grill

Vegetarisch oder sogar vegan grillen ist eigentlich ganz einfach. Abgesehen davon, dass mittlerweile leckere Grillkäsevariationen erhältlich sind, lässt sich auch Gemüse hervorragend auf den Rost legen. Dabei sollte unbedingt ein hochwertiges Öl mit einem feinen Geschmack verwendet werden. Frisch vom Grill schmecken Maiskolben, Tomaten, Paprika, Auberginen und Zucchini, aber auch Pilze und Zwiebeln.

Griechisches Pfännchen (vegetarisch): Oliven, Zwiebelringe und bunte Paprika in ein geöltes Pfännchen geben, Fetakäse darüber schmelzen lassen.

Italienisches Grillgemüse (vegan): Zucchinischeiben, Auberginenscheiben und Paprikastücke in mediterraner Marinade (Rezept unten) legen und auf einer Grillunterlage grillen. Dazu schmeckt Ciabatta.

Tipp! Auf Schaschlikspießen aufgereihte Gemüsestücke können auf einmal gewendet werden. So geht das Grillen noch einfacher!

Grillen mal anders

Praktisches Zubehör sorgt für immer neue Grillerlebnisse. Das Hähnchen steckt auf dem Geflügelhalter, der Braten gart am Drehspieß und auf einem gut vorgeheizten Stein werden Pizza oder Flammkuchen herrlich knusprig.

Im Trend liegt das „Planking“: Das Grillgut wird dabei auf ein gewässertes Holzbrett gelegt, das ein ganz besonderes Aroma verleiht. Die Art des Holzes – zum Beispiel Zeder, Buche oder Kirsche – bestimmt die Geschmacksnote. Die Planken können mehrmals verwendet werden.

 Lachs von der Planke: Brett (z.B. Zeder) ca. 60 Minuten in Wasser legen, dann etwa 5 Minuten auf den 220° Grad heißen Grill legen. Anschließend Brettoberseite mit Olivenöl einstreichen und Lachsfilet mittig auflegen. Bei direkter Hitze grillen, bis die Planke zu rauchen beginnt. Danach bei indirekter Hitze bei ca. 180° Grad und geschlossenem Deckel im Rauch weitergrillen, bis der Lachs durchgegart ist. Auf der Planke servieren.

Fleisch: Klasse statt Masse

Gutes Fleisch hat seinen Preis! Wer mit gutem Gewissen grillen möchte, sollte tunlichst die Finger von eingeschweißten Billig-Steaks lassen. Abgesehen davon, dass die genaue Herkunft und die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten wurden, meist unklar sind, lässt die Qualität des Fleisches zu wünschen übrig.

Grillfreunde kaufen beim regionalen Metzger ihres Vertrauens ein. Dort gibt es hochwertige Fleischwaren und Tipps zur Grilltechnik gratis dazu. Dass nur so viel gekauft wird, wie auch verzehrt wird, versteht sich von selbst. Fleisch vom Rost schmeckt übrigens auch pur richtig lecker. Wer seinem Grillgut dennoch ein besonderes Aroma verleihen möchte, mariniert am besten selbst.

Mediterrane Marinade: Saft einer halben Zitrone, 4 Esslöffel Olivenöl, 1 Esslöffel gehackte Petersilie, 1 Teelöffel Rosmarin, 1 Teelöffel Thymian gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch darin einlegen und vor dem Grillen gut abtropfen lassen.

Was gibt es dazu? Damit das Grillgut der Star bleibt, sollten die Beilagen einfach gehalten werden. Etwas Brot, Kartoffeln, Gemüsesticks mit Kräuterquark, ein schlichter Salat – mehr braucht es eigentlich nicht. Zu viele Dips und Standardgrillsoßen übertönen und verfälschen den Geschmack der Leckerbissen vom Grill.

Nachtisch vom Grill

Echte Grill-Enthusiasten servieren auch den Nachtisch vom Rost. Insbesondere Obst lässt sich wunderbar grillen, auf Schaschlikspießchen aufgereiht oder in Stücken. Achtung: Dafür darf der Grill nicht mehr zu heiß sein. Die Früchte sollten bevorzugt an den Rand gelegt werden, optimalerweise auf eine Grillunterlage. Das Obst unbedingt herunternehmen, bevor es matschig wird!

Obstvariation vom Grill: Früchte nach Wahl vorbereiten, zum Beispiel Ananasscheiben, Mango-, Melonen- und Nektarinenstücke oder Apfel- und Birnenspalten. Vor dem Servieren werden sie mit Puderzucker bestäubt. Alternativ werden sie vor dem Grillen mit Honig eingestrichen.

Gebackene Bananen: Bananen der Länge nach halbieren und in der Schale auf den Grill legen. Ist die Schale dunkelbraun, ist die Banane fertig. Wer möchte, kann ein paar Stücke Zartbitterschokolade darauf schmelzen lassen. Dazu noch eine Kugel Vanilleeis – lecker!

Burger-Party

Bei einer Burger-Party kann jeder aus bereitstehenden Zutaten seinen Traumburger kreieren. Das Wichtigste ist ein Patty aus reinem Rinderhackfleisch, mit einer Hamburger-Presse gleichmäßig in Form gebracht. Die Pattys werden gegrillt, auch die Ober- und Unterseiten der Burger Buns kommen kurz auf den Rost. Dann belegt jeder selbst nach Lust und Laune. Am besten schmecken übrigens selbst gebackene Buns – googlen Sie nach Burger Buns von Jörn Fischer!

Das passt auf den Burger: Eissalat, Champignons (roh und gebraten), Salatgurke, Essiggurke, Tomatenscheiben, Zwiebelringe (roh und gebraten), Bacon (gebraten). Käse (z.B. Cheddar, Emmentaler, Gorgonzola) am besten noch auf dem Grill auflegen, damit er schmilzt. Dazu Ketchup, Mayonnaise, Senf, Salz und Pfeffer bereitstellen.

Grillrezepte für jeden Geschmack und in jeder Schwierigkeitsstufe findet man zum Beispiel unter

bbqlove.de/grillrezepte/

weber.com/DE/de/recipes/weber-31811

Grillen wie ein Profi

Von den absoluten Basics bis zum Expertenwissen – in der Ingolstädter Grillschule lernen Hobby-Grillmeister von echten Profis. Kurse gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, auf den theoretischen Teil folgt stets ein praktischer – und danach ein gemeinsames Essen. Auch die Locations können sich sehen lassen: Im Sommer gibt es „Grillen mit Aussicht“ neben dem Seehaus am Baggersee und im Winter kommt man in einem Häuschen mit überdachter Terrasse im Zucheringer Wald zusammen.

Samstag, 25. August, 13 Uhr: Grillschule-Special (105 Euro)

Samstag 1. September, 13 Uhr: Basis-Kurs (90 Euro)

Sonntag, 2. September, 11 Uhr: Das perfekte Steak (119 Euro)

Freitag, 7. September, 17 Uhr: Steak 2.0 (105 Euro)

Samstag, 8. September, 13 Uhr: Grillschule-Special (105 Euro)

Sonntag, 9. September, 13 Uhr: Grillschule-Special (105 Euro)

Samstag, 15. September, 13 Uhr: Basis-Kurs (90 Euro)

Samstag, 22. September, 13 Uhr: Steak 2,0 (105 Euro)

Sonntag, 23. September, 11 Uhr: Das perfekte Steak (119 Euro)

Mehr Termine und Infos unter www.grillschule-in.de

Mit Gas kann man nicht nur grillen

Auch als Energieträger im Haus bietet Gas eine Menge Vorteile. Ist der Hausanschluss einmal gelegt, kommt das Erdgas komfortabel und zuverlässig direkt ins Haus. Obendrein lässt sich der fossile Brennstoff mit den geringsten CO2-Emissionen wunderbar mit erneuerbaren Energien kombinieren. Wer von einer Ölheizung auf Erdgas umsteigt, kann übrigens attraktive Förderungen in Anspruch nehmen – und eine Energiesparprämie von den Stadtwerken gibt es obendrein.

Mehr Infos zu Erdgas-Heiztechnologien und zum Erdgas-Hausanschluss gibt es unter der Telefonnummer (08 41) 80-41 40 und per E-Mail an bianca.winter@sw-i.de

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